Philosophische Bilder I und Philosophische Bilder II
Wir haben uns bei unserem Traktat für den Begriff "Philosophische Bilder I" entschieden, da dieser für uns am interessantesten erschien und uns beim Lesen des Beitrages sofort einige Gedanken kamen.
Wir denken, dass es aus dem Grunde einfacher ist und vor allem schneller geht Bilder Wörtern zuzuordnen als Wörter Bildern, da wir mit einem Wort viele verschiedene Bilder verbinden können. Sehen wir also beispielsweise das Bild einer Blume wird es uns nicht schwer fallen oder großer Bemühungen bedürfen diese Darstellung als Blume zu benennen. Durch unsere Erfahrungen haben wir feste Vorstellungen davon wie eine Pflanze mit Stängel, Blättern und Blüte zu heißen hat. Sehen wir also eine Darstellung einer solchen werden wir das Wort „Blume“ schlagartig im Kopf haben. Hören wir allerdings den Begriff Blume gibt es viele verschiedene Möglichkeiten uns ein Bild davon zu machen. Wir haben Unmengen von Bildern in Kopf, nämlich von allem was wir je gesehen und uns gemerkt haben. Somit werden wir im Normalfall auch Bilder einiger unterschiedlicher Blumen abgespeichert haben. Wir müssen uns also, wenn wir das Wort Blume hören entscheiden, welches Bild der vielen „Blumenbilder“ in unserem Kopf wir abrufen. Deshalb ist es in solch einem Fall nicht ungewöhnlich, wenn wir nachfragen, was für eine Art von Blume wir uns vorstellen sollen. Somit schränken wir die Suche in unserem Gehirn stark ein, ein sofortiges Bild wird uns somit allerdings nicht erscheinen.
= Blume
aber
Blume =
oder
oder
oder
usw.
Außerdem haben wir uns der Aufgabe in „Philosophische Bilder II“ angenommen. Wir wählten gemeinsam das Wort UNIVERSITÄT, da jeder von uns fast täglich mit ihr zu tun hat und das halbe Leben mit ihr im Zusammenhang steht. Es ist zwar nicht unser Lieblingswort, UNIVERSITÄT ruft jedoch viele Bilder in unseren Köpfen hervor, die sich, wenn man genau darüber nachdenkt, von Tag zu Tag verändern.
Wir haben zu dritt über die UNIVERSITÄT diskutiert und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass unsere Bilder ziemlich ähnlich sind, aber von vielen Faktoren beeinflusst werden: Wir denken an unsere Flensburger Uni und sofort fallen uns die Wörter wie Busfahren, Bibliothek, Hauptgebäude, Freunde, Wohnung, Hausarbeiten usw. ein. Sofort entsteht im Kopf eine Filmsequenz, die mit dem Weg zur Bushaltestelle beginnt und mit dem Schlafengehen endet. Doch wird dies positiv oder negativ von gewissen Faktoren beeinflusst: Wir haben festgestellt, dass uns das morgendliche Aufstehen dann schwer fällt, wenn es regnet und wir uns gar nicht gerne auf den Weg machen, wenn es draußen noch dunkel ist. Außerdem fühlt man bei schlechtem Wetter den eisigen Wind auf dem Campus und der Bus ist meist so überfüllt, dass man am liebsten wieder aussteigen würde. Die Wetterbedingungen und Jahreszeit beeinflussen also unser Bild von UNIVERSITÄT. Steht man aber gleichzeitig mit allen WG-Partnern auf und macht sich gemeinsam auf den Weg, hat man ein sehr positives Bild von der Uni, es macht mit Freunden immer mehr Spaß. Trifft man dann auf dem noch so windigen Campus ein paar mehr Bekannte und geht man mit ihnen gemeinsam ins Seminar im Hauptgebäude, spielt das Wetter keine Rolle mehr. Das Bild hat sich trotz des Einflusses von äußeren Faktoren verändert. Des weiteren sind wir der Meinung, dass dem Faktor Schlaf ebenso eine große Gewichtung zukommt. Haben wir nicht genug geschlafen, fällt das Aufstehen und das Studieren an der Uni noch schwerer und ein grauer Schleier legt sich über den ganzen Tag, das Bild ändert sich erst am darauffolgenden Tag. Steckt man bis über Kopf in Arbeit wie z.B. Hausarbeiten, Nachbearbeitungen, Vorbereitungen, mündliche Prüfungen usw. können die Seminare in der Universität eine zusätzliche Belastung sein, da man sich auch noch während der Kurse konzentrieren und sein Bestes geben muss und nebenbei auch noch einen Haushalt zu führen hat. Unser eigenes Leben hat sich stark verändert, seitdem das Wort UNIVERSITÄT zu einem Mittelpunkt in unserem Leben geworden ist. Wir sind alle zu Hause ausgezogen, haben unsere Heimat verlassen und stehen nun selbstständig auf eigenen Beinen in einem völlig neuen Leben. Hat man während der Schulzeit das Wort UNIVERSITÄT gehört, hatten wir nicht die Filmsequenzen vor Augen. Heute sehen wir die Bilder von neuen Freunden, der neuen Umgebung, dem Flensburger Campus, der Bus-Linie 5, der lila-farbigen Bibliothek, der Campushalle, dem Ostseelabor usw., die sich, abhängig von vielen Einflüssen, täglich mal zum Positiven oder mal zum Negativen stark verändern.
Beitrag erstellt von Schnepi, Nummer3 und Brutzel
Wir denken, dass es aus dem Grunde einfacher ist und vor allem schneller geht Bilder Wörtern zuzuordnen als Wörter Bildern, da wir mit einem Wort viele verschiedene Bilder verbinden können. Sehen wir also beispielsweise das Bild einer Blume wird es uns nicht schwer fallen oder großer Bemühungen bedürfen diese Darstellung als Blume zu benennen. Durch unsere Erfahrungen haben wir feste Vorstellungen davon wie eine Pflanze mit Stängel, Blättern und Blüte zu heißen hat. Sehen wir also eine Darstellung einer solchen werden wir das Wort „Blume“ schlagartig im Kopf haben. Hören wir allerdings den Begriff Blume gibt es viele verschiedene Möglichkeiten uns ein Bild davon zu machen. Wir haben Unmengen von Bildern in Kopf, nämlich von allem was wir je gesehen und uns gemerkt haben. Somit werden wir im Normalfall auch Bilder einiger unterschiedlicher Blumen abgespeichert haben. Wir müssen uns also, wenn wir das Wort Blume hören entscheiden, welches Bild der vielen „Blumenbilder“ in unserem Kopf wir abrufen. Deshalb ist es in solch einem Fall nicht ungewöhnlich, wenn wir nachfragen, was für eine Art von Blume wir uns vorstellen sollen. Somit schränken wir die Suche in unserem Gehirn stark ein, ein sofortiges Bild wird uns somit allerdings nicht erscheinen.

= Blume
aber
Blume =




Außerdem haben wir uns der Aufgabe in „Philosophische Bilder II“ angenommen. Wir wählten gemeinsam das Wort UNIVERSITÄT, da jeder von uns fast täglich mit ihr zu tun hat und das halbe Leben mit ihr im Zusammenhang steht. Es ist zwar nicht unser Lieblingswort, UNIVERSITÄT ruft jedoch viele Bilder in unseren Köpfen hervor, die sich, wenn man genau darüber nachdenkt, von Tag zu Tag verändern.
Wir haben zu dritt über die UNIVERSITÄT diskutiert und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass unsere Bilder ziemlich ähnlich sind, aber von vielen Faktoren beeinflusst werden: Wir denken an unsere Flensburger Uni und sofort fallen uns die Wörter wie Busfahren, Bibliothek, Hauptgebäude, Freunde, Wohnung, Hausarbeiten usw. ein. Sofort entsteht im Kopf eine Filmsequenz, die mit dem Weg zur Bushaltestelle beginnt und mit dem Schlafengehen endet. Doch wird dies positiv oder negativ von gewissen Faktoren beeinflusst: Wir haben festgestellt, dass uns das morgendliche Aufstehen dann schwer fällt, wenn es regnet und wir uns gar nicht gerne auf den Weg machen, wenn es draußen noch dunkel ist. Außerdem fühlt man bei schlechtem Wetter den eisigen Wind auf dem Campus und der Bus ist meist so überfüllt, dass man am liebsten wieder aussteigen würde. Die Wetterbedingungen und Jahreszeit beeinflussen also unser Bild von UNIVERSITÄT. Steht man aber gleichzeitig mit allen WG-Partnern auf und macht sich gemeinsam auf den Weg, hat man ein sehr positives Bild von der Uni, es macht mit Freunden immer mehr Spaß. Trifft man dann auf dem noch so windigen Campus ein paar mehr Bekannte und geht man mit ihnen gemeinsam ins Seminar im Hauptgebäude, spielt das Wetter keine Rolle mehr. Das Bild hat sich trotz des Einflusses von äußeren Faktoren verändert. Des weiteren sind wir der Meinung, dass dem Faktor Schlaf ebenso eine große Gewichtung zukommt. Haben wir nicht genug geschlafen, fällt das Aufstehen und das Studieren an der Uni noch schwerer und ein grauer Schleier legt sich über den ganzen Tag, das Bild ändert sich erst am darauffolgenden Tag. Steckt man bis über Kopf in Arbeit wie z.B. Hausarbeiten, Nachbearbeitungen, Vorbereitungen, mündliche Prüfungen usw. können die Seminare in der Universität eine zusätzliche Belastung sein, da man sich auch noch während der Kurse konzentrieren und sein Bestes geben muss und nebenbei auch noch einen Haushalt zu führen hat. Unser eigenes Leben hat sich stark verändert, seitdem das Wort UNIVERSITÄT zu einem Mittelpunkt in unserem Leben geworden ist. Wir sind alle zu Hause ausgezogen, haben unsere Heimat verlassen und stehen nun selbstständig auf eigenen Beinen in einem völlig neuen Leben. Hat man während der Schulzeit das Wort UNIVERSITÄT gehört, hatten wir nicht die Filmsequenzen vor Augen. Heute sehen wir die Bilder von neuen Freunden, der neuen Umgebung, dem Flensburger Campus, der Bus-Linie 5, der lila-farbigen Bibliothek, der Campushalle, dem Ostseelabor usw., die sich, abhängig von vielen Einflüssen, täglich mal zum Positiven oder mal zum Negativen stark verändern.
Beitrag erstellt von Schnepi, Nummer3 und Brutzel
Schnepi - 22. Mai, 22:21