Montag, 13. Juni 2005

Erleben ist die Zeit des Lebens

Zeit ist die Widerspiegelung der Einstellung zum Leben. Wer keine Zeit hat, hat auch nichts vom Leben. Wer also viel Zeit hat, kann das Leben verstehen und genießen. Als angehende Pädagogin beziehe ich diese Aussage direkt auf den Unterricht in der Schule. Wer während des Unterrichts keine Zeit hat sich Dinge zu vergegenwärtigen, kann den Stoff nicht verstehen oder hinterfragen. Die Lehrer, die den Stoff in der Schule hastig durchlaufen mit dem Motto „ich habe keine Zeit für Fragen oder Kommentare, das Schuljahr ist bald wieder vorbei“ tut dies aus Selbstschutz. Sowohl der Lehrer als auch die Schüler haben keine Zeit die Inhalte zu verstehen, zu erleben. Diese Fremdbestimmung des Lehrers macht ihn verantwortlich für das Leben der Schüler, je fremdbestimmter ein Mensch lebt, umso weniger lang lebt er auch. Zum Leben eines Schülers gehört im eigentlichen Sinn eigenes Denken, eigene Gedanken, kreative Ideen, die durch eine große Anzahl von Fremdbestimmungen meiner Meinung nach eingeschränkt werden und so auch das Schülerdasein beschränken. Der Schüler „lebt“ nicht mehr weiter, er schaltet ab und verlässt sich auf die Fremdbestimmung, die sicherlich sehr bequem sein kann, aber den Wert des eigenen Lebens senkt, das „Leben“ verkürzt. Freie Arbeit beispielsweise nach Maria Montessori stärkt das eigene Denken und die eigene Persönlichkeit ohne Fremdbestimmung. Ist der Schüler am Unterricht interessiert nimmt er mit eigenen Gedanken am Unterricht teil und findet häufig einen Zugang zum Thema. Schon beginnt laut Augustinus die Zeit zu rennen, denn je mehr erlebt wird, umso schneller scheint die Zeit zu vergehen. Die Tiefe des Erlebens, nicht nur in der Schule, bestimmt in der Rückschau auf das eigene Leben die Zeitdauer. Nimmt ein Schüler keine Inhalte wahr und beschäftigt er sich nicht damit, ist dies auf eine zu starke Fremdbestimmung zurückzuführen, was oft dem Lehrer vorgeworfen wird. Hat ein Lehrer erst einmal diese Fremdbestimmung inne und Gefallen daran gefunden, ändert er dieses meist nie. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass solche Lehrer, die beispielweise für eine fünfte Klasse immer denselben Ordner als Vorbereitung benutzen und eigene Vorschläge zum Unterricht unterbinden, schneller altern als diejenigen, die offen sind für tägliche Rückmeldungen, neue Aspekte und positive Erlebnisse aus der Schule. Das Altern verzögert sich mit der Anzahl der beglückenden Erlebnisse. Lehrer, die empfänglich sind für die kleinen schönen Dinge, bleiben demnach jung und auf der geistigen Höhe der Kinder.

In der Schule ist der Ort, an dem ich mich am häufigsten aufhalten werde, der Klassenraum. In einer Unterrichtsvorbereitung als kurze „Bedingungsanalyse“ abgetan, nimmt er jedoch eine wichtige Rolle ein. Je weniger Besinnung Raum geschenkt wird, umso weniger Zeit steht zur Verfügung. Setzt man sich also mit den räumlichen Umständen auseinander, nutzt man sie hinterher so gut wie möglich und versucht sie zu ändern und zu verbessern. Besinnt man sich auf den Raum, beginnt man ihn schätzen zu lernen und benutzt die übrige Zeit, die man sonst darauf verwendet hätte ihn zu verfluchen und sich in ihm zu verlieren, für wichtigere Dinge.

Donnerstag, 9. Juni 2005

Stoische Ruhe

10Nach Zenon, dem Begründer der Stoa, stellt eine anspruchslose Lebensführung die Voraussetzung für Unabhängigkeit dar. Er sieht das ideale Verhältnis des Menschen zu den Dingen in einer Ruhe schenkenden Gelassenheit. Er will, dass der Mensch sich selbst bleibt, indem er alles loslässt, auch sich selbst. Selbstdisziplin und konsequente Erfüllung seiner Pflichten lassen die menschliche Seele zur Ruhe kommen.
Im Bezug auf die heutige Zeit kann man Zenons Einstellung in Zusammenhang mit dem Schulalltag betrachten.
ruheEs liegt in der Natur der Kinder, dass sie überaus aktiv sind, sie würden am liebsten ununterbrochen beschäftigt werden. Passiert dies nicht langweilen sie sich und versuchen durch die absurdesten Aktionen auf sich aufmerksam zu machen. Vor allem in der Schule und im Kontakt mit ihren Mitschülern* sind sie oft kaum noch zu stoppen, sie toben auf dem Schulhof herum, zanken sich und kommen kaum zur Ruhe. Auch während des Unterrichts fällt es vielen Schülern schwer sich ruhig zu verhalten, da sie oftmals ein sehr großes Mitteilungsbedürfnis haben. Aus diesem Grund sollten die Lehrer* dafür sorgen, dass die Schüler die Möglichkeit bekommen zur Ruhe zu kommen. Ein idealer Lehrer strahlt soviel Gelassenheit und Ruhe aus, dass er die Kinder damit in den Bann zieht und sie somit ohne Zwang und Druck dazu bringt diszipliniert am Unterricht teilzunehmen. Dazu hat er die unterschiedlichsten Möglichkeiten, was seine Stimmführung und seine Unterrichtsmethoden betrifft.
Es ist zwar sehr wichtig Schülern Disziplin, im besten Fall sogar Selbstdisziplin beizubringen, aber noch wichtiger ist hierbei sie nicht unter Druck zu setzen. Man muss Wege finden den Kinder näher zu bringen, dass Selbstdisziplin und die konsequente Erfüllung ihrer Pflichten die menschliche Seele zu Ruhe kommen lassen. Man könnte ihnen beispielsweise erklären, dass es doch viel angenehmer und beruhigender ist spielen zu gehen, wenn man die Arbeit vorher erledigt hat, ganz nach dem Sprichwort „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“. So können sie sich entspannt ihren Spielkameraden und dem restlichen Tag widmen, ohne dabei die ganze Zeit die später noch zu erledigenden Hausaufgaben im Hinterkopf zu haben. Dies ist natürlich nicht nur Aufgabe des Lehrers, bzw. der Schule, sondern auch, oder sogar noch eher die der Eltern.

*Wir verwenden ausschließlich die Formulierung „Schüler", bzw. „Lehrer", um eine übersichtliche Form zu wahren.

Beitrag erstellt von Schnepi und Nummer3

Daimonion

innere-stimme2Nach Sokrates lässt sich jeder Mensch von seiner inneren Stimme, dem so genannten Daimonion leiten. Dieses warnt uns in vielerlei Situationen und schützt uns somit.
Es heißt, dass das Daimonion keinesfalls gleichzusetzen sei mit dem Verstand. Der Verstand handelt nach Vernunft, das Daimonion intuitiv.
Steht uns eine risikoreiche Situation bevor so benutzen wir, bzw. sollten wir unseren Verstand benutzen, indem wir abwägen, ob es das Risiko wert ist.
Ein Beispiel hierfür wäre das Geld setzen bei einer Wette. Wir sollten uns genau überlegen, ob wir das Risiko eingehen wollen bei nicht gewonnener Wette unser Geld zu verlieren oder eben nicht. Stehen die Gewinnchancen für uns schlecht setzt im Normalfall unser Verstand ein und bringt und dazu diese Wette nicht einzugehen.
Das Daimonion hingegen könnte uns dazu bringen dennoch an der Wette teilzunehmen. Unsere innere Stimme könnte uns sagen, dass wir die Wette einfach eingehen müssen, warum können wir uns auch nicht erklären, da unser Verstand uns ja eigentlich versucht davon abzubringen. Auf wen wir nun hätten hören sollen, dass wird sich erst im Nachhinein herausstellen. Verlieren wir die Wette werden wir uns ärgern, dass wir nicht unseren Verstand benutzt haben, gewinnen wir sie, werden wir froh sein auf unsere innere Stimme gehört zu haben. An diesem Beispiel wird deutlich, dass Verstand und innere Stimme streng voneinander zu trennen, teilweise sogar Gegenspieler sind. Außerdem wird ersichtlich, dass das Daimonion uns nicht immer zu einer richtigen Entscheidung führt.
Im Bezug auf unsere Mitmenschen kann es aber durchaus hilfreich sein. Einige Menschen wirken auf uns unehrlich und/ oder falsch. In diesem Fall sagt uns das Daimonion, dass wir diese Personen lieber meiden sollten.
Man kann also behaupten, dass das Daimonion gleichzusetzen ist mit unserer Intuition. Intuitiv, also von unserer inneren Stimme geleitet, reagieren wir auf die unterschiedlichsten Situationen und Personen, häufig unbewusst. Dabei kann es natürlich zu Fehlreaktionen unsererseits kommen, in vielen Fällen jedoch dient das Daimonion dazu uns zu warnen und zu schützen.

Mittwoch, 8. Juni 2005

Gedächtsnistraining für die Woche vom 5. bis 11 Juni 2005: Schulung des olfaktischen Gedächtnisses

Sonntag 5. Juni: Nehmen Sie 3 Gerüche aus dem Bad wahr!

1. Haarspray
2. Duschgel
3. Toilettenstein


Montag 6: Juni: Nehmen Sie 3 Gerüche aus der Küche wahr!

1. Tomatensoße
2. Pizza
3. Spülmittel


Dienstag 7. Juni: Nehmen Sie 3 Gerüche von Obst wahr!

1. Apfel
2. Banane
3. Wassermelone


Mittwoch 8. Juni: Nehmen Sie drei Gerüche von drei Personen wahr!

1. Parfum
2. Haargel
3. Zahnpasta


Donnerstag 9. Juni: Nehmen Sie drei Gerüche unterwegs wahr!

1. Autoabgase
2. Farbe eines frisch gestrichenen Zaunes
3. Moderige Erde des Waldes

Philosophische Bilder VIII – Die dreizehnte Frage - Wer bin ich???

Es heißt, dass die Frage „Wer bin ich?“, nur dann zu beantworten ist, wenn wir unsere Persönlichkeit im Verhalten anderen Personen gegenüber betrachten. Wollen wir also etwas über uns selbst erfahren müssen wir auf andere zugehen. Dies setzt im Normalfall ein Interesse an den Mitmenschen voraus.
Fällt es uns leicht auf andere zuzugehen, so können wir von einem starken Selbst- Bewusstsein sprechen. Dieses wird häufig mit Arroganz verwechselt. „Arroganten Menschen“ wird wiederum oftmals nachgesagt, sie hielten sich für etwas Besseres. Menschen, die sich für etwas Besseres halten würden aber wahrscheinlich nicht ohne weiteres auf andere zugehen, es sei denn sie würden einen Nutzen für sich selbst daraus ziehen. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass die Behauptung selbst- bewusste Menschen seien arrogant so nicht richtig sein kann. Ganz im Gegenteil- man sagt, dass ein starkes Selbst- Bewusstsein eine Frage von Selbstlosigkeit ist, ein schwaches Selbst- Bewusstsein hingegen von Selbst- Sucht zeugt.
Fällt es uns im Gegenzug also schwer auf andere Menschen zuzugehen, so kann man davon ausgehen, dass wir kein Interesse an dem Kontakt mit anderen haben. Wir sind demnach nur an uns selbst interessiert und die meisten Menschen würden uns wohl als „Außenseiter“ bezeichnen. Solch eine Einstellung macht natürlich auch einiges einfacher. Haben wir keine Freunde und pflegen auch sonst keine Kontakte jeglicher Art, so müssen wir auch keine Rücksicht nehmen, in keinerlei Hinsicht. Wir müssen uns beispielsweise an keine Verabredungen und damit verbunden ausgemachte Uhrzeiten halten. In solchen Fällen kann man wie gesagt auch von Selbst- Sucht sprechen. Häufig haben wir Mitleid mit Menschen, welche auf uns wirken, als hätten sie ein schwaches Selbst- Bewusstsein. Wir gehen davon aus, dass es ihnen schwer fällt Kontakte zu knüpfen, weil sie einfach nicht den Mut besitzen auf andere zuzugehen. So kommt es, dass wir versuchen solche Menschen in unsere Freundeskreise aufzunehmen, sie mit anderen bekannt zu machen. In einigen Fällen mag das auch funktionieren, aber nur in solchen, in denen es sich tatsächlich um Personen handelt, welche an Kontakten interessiert sind, aber, wie schon erwähnt, nicht den Mut haben auf diese zuzugehen. In den meisten Fällen allerdings wird sich dieser Versuch als sinnlos erweisen, denn Menschen, die nicht am Kontakt mit anderen interessiert sind, denen wird man diesen auch nicht aufzwingen können. Das Beste wäre es also abzuwarten, ob diese Menschen eines Tages von selbst auf andere zugehen, und zwar ohne dabei nur einen Nutzen für sich selbst herauszuziehen. An diesem Punkt kann man davon ausgehen, dass sie sich ein Stück weit von ihrer Selbst- Sucht distanzieren konnten, es ihnen bewusst geworden ist was sie alles verpasst haben und wie schön ein Leben mit Freunden sein kann.
Beziehungslosen Menschen wird es im Endeffekt also sehr schwer fallen die Frage „Wer bin ich?“ zu beantworten.

Ein Weiterer erwähnenswerter Gedanke ist der, ob die Beziehungen, welche wir mit anderen eingehen von beiden Seiten gleichbedeutend sind. Sehe nur ich das Verhältnis zwischen mir und XY als Freundschaft oder sieht sie/er es genauso? Was ist eigentlich Freundschaft? Bin ich jemand der nach wahren, echten Freundschaften sucht oder gebe ich mich mit lockeren Bekanntschaften zufrieden? Viele Fragen, die ich mir stellen muss, um auf die Antwort auf die Frage „Wer bin ich?“ zu kommen.

Beitrag erstellt von Schnepi und Nummer3

Gedächtsnistraining für die Woche vom 5. bis 11 Juni 2005: Schulung des olfaktischen Gedächtnisses

Sonntag 5. Juni: Nehmen Sie 3 Gerüche aus dem Bad wahr!

Meeresfrische ( Raumspray )
fruchtig ( Duschgel )
Babyöl ( zum Eincremen )

Montag 6: Juni: Nehmen Sie 3 Gerüche aus der Küche wahr!

Kaffee ( morgens beim Frühstück )
Zwiebeln ( beim Essen machen )
Fettdunst ( nach dem Kochen )

Dienstag 7. Juni: Nehmen Sie 3 Gerüche von Obst wahr!

Banane ( vom Bananensaft )
Apfel ( im Reitstall, Futter für die Pferde )
Wurzel ( auch im Reitstall, Pferdefutter )

Mittwoch 8. Juni: Nehmen Sie drei Gerüche von drei Personen wahr!

Rauch ( eine Person lief an mir vorbei, die kurz zuvor geraucht haben muss )
Lakritz ( eine Freundin aß ein Bonbon mit Lakritz )
Babynahrung ( ich traf eine Freundin, deren Baby mit Babynahrung bekleckert war )

Donnerstag 9. Juni: Nehmen Sie drei Gerüche unterwegs wahr!

Künstliches Apfel-Aroma ( mein Duftbaum im Auto )
Parfüm ( bei Karstadt in der Drogerie-Abteilung )
Benzin ( auf der Tankstelle )

Vorlesung am 31.05.2005

Zu Beginn der Veranstaltung haben wir uns mit folgender Frage beschäftigt
--> hilft philosophisches Denken beim Unterricht an der Schule? schule 1

Bei einer genaueren Untersuchung sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass eigentlich alle Schüler auch Philosophen sind. Zu Beginn der Philosophie war das Denken der Menschen vollkommen entfaltet. Im Laufe der Entwicklung hat sich dieses Denken schrittweise reduziert. Diese Reduktion hat dazu geführt, dass es viele Jahrhunderte gedauert hat, bis sich das Denken wieder entwickelt hat.

Was verstehen wir nun aber dem so genannten philosophischen Denken? Dazu zeige ich nun eine kleine Struktur auf.

Eigentlich leitet sich alles aus dem gewöhnlichen Denken ab. Mit unseren Sinnen nehmen wir etwas wahr. Dieses identifizieren wird dann und versuchen es zu interpretieren (stimmt das oder nicht?). Sollten sich dann Unklarheiten ergeben, versuchen wir unseren Denkansatz zu korrigieren. Dadurch entstehen dann neue Erfahrungen. Interessant zu betrachten ist, dass das Denken sich in unserem Gehirn nicht nur auf einer Hemisphärenseite vollzieht.
Bei dem Denken, arbeiten sowohl die Rechte als auch die linke Gehirnseite zusammen:

gehirn links
gehirn rechts

Der Lehrer hat eine klare Vorstellung wie genau der Unterricht ablaufen soll. Die eigentliche Lehrerausbildung ist ohne Gedanken. Probleme was im Unterricht passiert, werden oft nicht richtig wahrgenommen (z.B. Eigenarten der Schüler).
Im Gegenteil zu dem eben genannten Unterricht gibt es noch eine andere Möglichkeit Findet das ganzheitliches Denken bei Lehrkräften statt, haben die Lehrer zwar eine grobe Vorstellung was im Unterricht gemacht werden soll, aber nicht wie genau der Unterrichtsplan ablaufen soll. Die Vorteile in diesem Prozess liegen darin, dass der Unterricht intuitiv entwickelt wird (Genialität).

Ich werde anhand einer kleinen Grafk nun den Unterschied zwischen dem einseitigen- und ganzheitlichen Denken darstellen.

platon

Platon bringt den Begriff Ideen mit dem Begriff des ganzseitiges Denken zusammen. Dabei ist es wichtig, dass z.B der Student in allen Vorlesungen seine eigenen Gedanken entwickelt.



aristotelesAristoteles
Aristoteles' Einteilung von Wissensgebieten

Aristoteles befasste sich mit zahlreichen Wissensgebieten, die allerdings in den meisten Fällen nicht deckungsgleich mit den heutigen Gebieten gleichen Namens sind. Beispielsweise ist Ethik für Aristoteles nicht in erster Linie eine Theorie der Moral und in vielen Punkten auch nicht getrennt von der Politik, die er beide auch unter dem Begriff der politischen Wissenschaften häufig gemeinsam nennt. Am wichtigsten ist die Unterscheidung in drei große Arten von Bereichen des Wissen: den theoretischen, praktischen und poietischen (hervorbringenden).

* (1) Die theoretische Wissenschaft betrachtet das, was unabhängig vom Menschen ist und keinen äußeren Zweck außer der Erkenntnis selbst besitzt. In sie fällt vor allem die Physik und die Metaphysik.
* (2) Die praktische Wissenschaft thematisiert das, was im Bereich der menschlichen Handlungen liegt, was aber nichts außer der Handlung selbst hervorbringt. Hierein fällt vor allem Aristoteles' Ethik und die Politik.
* (3) Die poietische Wissenschaft untersucht das, was im Bereich der menschlichen Tätigkeiten liegt und hierbei ein Objekt hervorbringt. Die Schrift Poetik des Corpus Aristotelicum thematisiert dabei (fast) ausschließlich die Dichtung.
* Ein weiterer wichtiger Teil der überlieferten aristotelischen Schriften sind gewissermaßen Metawissenschaften, die neben dieser Dreiereinteilung der Wissenschaften liegen und vor allem die Logik betreffen.

Die Grundvoraussetzung um die Philosophie zu entdecken ist es, dass das einseitige Denken wieder entwickelt wird. Somit erfolgt eine Spaltung von Theorie und Praxis

Welchen Beitrag hat die Philosophie im Lehramtstudium? Wir müssen lernen miteinander umzugehen. Es gilt nur das Eigene. Wir sollen uns also nichts vor sagen lassen. Im Schulunterricht ist es wichtig, dass das wir dem Prinzip des ganzheitlichen Denkens festhalten. Somit findet dann ein guter offener Unterricht statt.

Der Gegenstand sind die Kinder/Jugendlichen. Der Unterricht sollte sich aus der jeweiligen Situation geben. Die Philosophie fördert die Begabung. Die Philosophie schützt neuronal. Lehrer brennen aus, wenn sie immer das gleiche machen.

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TOP 20 im Studium

1. Praktikum
2. POL
3. Hausarbeit
4. Hegemonial
5. Unilateral
6. Parkplatzsuche
7. Humankapital
8. Wlan
9. national befreite Zone
10. Diäten
11. Masterstudiengänge
12. Überfremdung
13. Übergangsregelung
14. Notebook-University
15. Feueralarm
16. ZHB
17. Essentials
18. Referat
19. Zieleinlauf
20. Sturmböhen


Beitrag erstellt von Nummer3 und Schnepi

Gedächtsnistraining für die Woche vom 5. bis 11 Juni 2005: Schulung des olfaktischen Gedächtnisses

Donnerstag: Nehmen sie drei Gerüche unterwegs wahr!

1. lecker (Pommes)
2. stinkig (Gülle)
3. sommerlich (Rapsfeld)


Mittwoch: Nehmen Sie drei Gerüche von drei Personen wahr!

1. unangenehm (Schweiß)
2. Deo (keine Ahnung welches)
3. süsslich (Kaugummi)


Dienstag: Nehmen Sie drei Gerüche von Obst war!

1. süßlich (Apfel)
2. faulig ( ne alte Banane)
3. neutral (eine Tomate)


Montag: Nehmen Sie drei Gerüche aus der Küche wahr

1. fleischig (Wurst)
2. milchig (Milch)
3. süßlich (Pudding)


Sonntag: Nehmen Sie drei Gerüche aus dem Bad wahr!

1. Meeresbriese (Badspray)
2. Pfefferminz (Zahnpasta)
3. Pfefferminz (Mundspühlung)

Freitag, 3. Juni 2005

Seminar am 01.06.2005

Eine kleine Strandgeschichte

Ich liege am Meldorfer Deich und genieße die Sonne, ich höre das Meer rauschen und schaue den Möwen zu. Ich schmecke die salzige Luft und spüre die angenehme Nordsee-Brise auf meiner warmen Haut und mache es mir auf meinem roten Badetuch bequem. Ich creme mich mit der gelben Sonnencreme ein, hole mein Buch raus und öffne meine kalte Wasserflasche, als ich plötzlich merke, dass sich mir jemand nähert. Meine Mutter spricht mich an und ich frage sie, was sie denn hier machen würde, ich dachte sie wäre zum Walking im Wald mit Beate verabredet. Sie antwortet, dass es zu heiß wäre für Sport und sie sich entschieden habe, lieber zum Deich zu fahren um das schöne Wetter zu genießen. Sie hatte mich entdeckt und wollte mich zu einem Eis einladen. Ich lehne dankend ab, wir verabschieden uns und sie geht zu ihrem Liegeplatz zurück. Unglücklicherweise ziehen daraufhin dunkle Wolken auf und es beginnt zu tröpfeln. Ich packe schnell meine Sachen ein, ziehe mich an und laufe den Deich hoch zum Parkplatz und fahre Richtung Binnenland. Naja, dann bekomme ich heute wenigstens keinen Sonnenbrand!



Wer diktiert die Texte wenn ich schreibe?

Zu Beginn der Veranstaltung wurde die Frage in den Raum geworfen: Wer diktiert die Texte wenn ich schreibe? Daraufhin wurde diese Übung zur Bildgestaltung durchgeführt, diese stellt für das Gehirn eine ganz natürliche Sache dar.
Das Gehirn tauscht sich aus zwischen aktiv Bewusstem und aktiv Unbewusstem. Man weiß heute, dass 80% der Dinge, die man tut, dadurch bereitgestellt werden, dass das Gehirn sich austauscht. Das Unbewusste hat unser Bild im Kopf zusammengesetzt, das Bewusste beendet dieses Bild. Wenn man andere Menschen und Dinge wahrnimmt und sich auf sie einlässt, nennt man dies unbewusstes Beobachten, was auch als Intuition zu bezeichnen ist. Das Unbewusste bildet die intuitive Erkenntnis, man tauscht Informationen auf einer anderen Ebene aus als sonst. Diese interne Kommunikation ist abhängig von Sensibilität, Ehrgeiz und Intelligenz. Die Erkenntnis entsteht nur auf diesem Weg. Dinge wahrzunehmen und sich darauf einzulassen bildet die Erkenntnis, Entdeckungen kommen genau so zustande. Künstlerische Werke entstehen im jungen Alter, man geht noch unvoreingenommen ohne Vorurteile und Vorkenntnisse an Dinge ran. Besitzt man jedoch Vorurteile etc., kann dies zu Blockaden führen. Sitzt man beispielsweise an einer Hausarbeit mit dem Gedanken, dass diese genial werden muss, fordert man etwas, was das Unbewusste nicht erfüllen kann. Es entsteht eine Blockade, die man nur mit einem saloppen Tipp für uns Studenten wieder lösen kann: einfach los schreiben, der Rest kommt von alleine...
Fazit: Nicht ich schaffe, sondern das Unbewusste schafft!


Ein Trugschluss von ausgedachten Modellen, die Kinder zugrunde richten

Nach Piaget gibt es die intuitive Phase von Kindern im Alter von 4 bis 7 Jahren, die in Wirklichkeit jedoch vorgeburtlich stattfindet. Ebenso wir die intuitive Phase ist auch die Kindheit ein Modell. Piaget war der Meinung, dass Kinder nicht vergleichen können. Das beweist angeblich der Umschüttversuch: Auf einem Tisch stehen drei unterschiedliche Gefäße. Das erste Gefäß ist eine Schale, das zweite ein Becher und das dritte eine dünne Vase oder auch Säule genannt. Alle Gefäße sind durchsichtig. Das Kind soll nun das Wasser aus der Schale in den Becher schütten und danach aus dem Becher in die dünne Vase gießen. Anschließend wird dem Kind die Frage gestellt: "Welches Gefäß enthält am meisten Wasser?" Das Gehirn des Kindes arbeitet richtig, eine Frage erwartet eine Antwort. Das Kind antwortet philosophisch „In der schmalen Säule!“, was genau die Erwartungen von Piaget erfüllt. Seiner Meinung nach kapieren die Kinder nicht, dass in alle Gefäßen die gleiche Menge Wasser hineinpasst. Als Piaget jedoch seine Frage formulierte, war es klar, dass es die falsche Frage war. Besser wäre: Warum ist in der Säule am meisten Wasser? Das Kind würde daraufhin auf das Erscheinungsbild verweisen, für das Kind wäre das ästhetische Urteil vorrangig, die rechte Hemisphäre ist in dem Alter dominant, das Kind lernt in dem Modell von Piaget falsch.

Dieses Problem ist völlig in unserem Unterbewusstsein verankert. Bei einer Hausarbeit gibt die linke Hemisphäre ein Urteil, das Gehirn löst eine Blockade aus, weil es die Aufgabe mit Urteilen dokumentiert. Solche Blockaden sind damit zu lösen, indem man zwei mal täglich schreibt, was einem gerade einfällt. Das ist dem Gehirn auf die Dauer zu einfach und die Blockade löst sich ca. nach 14 Tagen gänzlich.


Ein Tipp fürs weitere Studium: Inhaltliche Organisation einer wissenschaftlichen Arbeit

Hat man beispielsweise das Thema für seine Staatsarbeit gewählt und bereits eine Gliederung geschrieben, versucht man sich krampfhaft an alles zu halten, was man mit dem Professor besprochen hat. Ist die Arbeit fertig geschrieben, hat der Professor eine völlig andere Vorstellung von dem Ergebnis. Die Vorstellung von der Arbeit war zu Beginn eine ganz andere und unterscheidet sich von der des Studenten. Oft wird die Einleitung zu aller erst geschrieben, da sie laut Gliederung auch am Anfang einer wissenschaftlichen Arbeit zu stehen hat, obwohl man sie am Ende schreiben sollte. Ein guter Professor möchte jedoch diejenige Einleitung lesen, die zuletzt geschrieben wurde. Das hat einen guten Grund: Wenn man eine wissenschaftliche Arbeit schreibt, sollte man sich raussuchen, was einem am meisten zusagt und sich nicht mit Krampf an die Reihenfolge halten. Das Gehirn stellt nämlich eigene Zusammenhänge her, es baut seine natürliche Gliederung und am Ende kommen die Gedanken für die Einleitung von ganz alleine.

Sonntag, 22. Mai 2005

Philosophische Bilder I und Philosophische Bilder II

Wir haben uns bei unserem Traktat für den Begriff "Philosophische Bilder I" entschieden, da dieser für uns am interessantesten erschien und uns beim Lesen des Beitrages sofort einige Gedanken kamen.
Wir denken, dass es aus dem Grunde einfacher ist und vor allem schneller geht Bilder Wörtern zuzuordnen als Wörter Bildern, da wir mit einem Wort viele verschiedene Bilder verbinden können. Sehen wir also beispielsweise das Bild einer Blume wird es uns nicht schwer fallen oder großer Bemühungen bedürfen diese Darstellung als Blume zu benennen. Durch unsere Erfahrungen haben wir feste Vorstellungen davon wie eine Pflanze mit Stängel, Blättern und Blüte zu heißen hat. Sehen wir also eine Darstellung einer solchen werden wir das Wort „Blume“ schlagartig im Kopf haben. Hören wir allerdings den Begriff Blume gibt es viele verschiedene Möglichkeiten uns ein Bild davon zu machen. Wir haben Unmengen von Bildern in Kopf, nämlich von allem was wir je gesehen und uns gemerkt haben. Somit werden wir im Normalfall auch Bilder einiger unterschiedlicher Blumen abgespeichert haben. Wir müssen uns also, wenn wir das Wort Blume hören entscheiden, welches Bild der vielen „Blumenbilder“ in unserem Kopf wir abrufen. Deshalb ist es in solch einem Fall nicht ungewöhnlich, wenn wir nachfragen, was für eine Art von Blume wir uns vorstellen sollen. Somit schränken wir die Suche in unserem Gehirn stark ein, ein sofortiges Bild wird uns somit allerdings nicht erscheinen.


blume2
= Blume

aber

Blume =

blume3 oder blume1 oder blume4 oder blume52 usw.



Außerdem haben wir uns der Aufgabe in „Philosophische Bilder II“ angenommen. Wir wählten gemeinsam das Wort UNIVERSITÄT, da jeder von uns fast täglich mit ihr zu tun hat und das halbe Leben mit ihr im Zusammenhang steht. Es ist zwar nicht unser Lieblingswort, UNIVERSITÄT ruft jedoch viele Bilder in unseren Köpfen hervor, die sich, wenn man genau darüber nachdenkt, von Tag zu Tag verändern.
Wir haben zu dritt über die UNIVERSITÄT diskutiert und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass unsere Bilder ziemlich ähnlich sind, aber von vielen Faktoren beeinflusst werden: Wir denken an unsere Flensburger Uni und sofort fallen uns die Wörter wie Busfahren, Bibliothek, Hauptgebäude, Freunde, Wohnung, Hausarbeiten usw. ein. Sofort entsteht im Kopf eine Filmsequenz, die mit dem Weg zur Bushaltestelle beginnt und mit dem Schlafengehen endet. Doch wird dies positiv oder negativ von gewissen Faktoren beeinflusst: Wir haben festgestellt, dass uns das morgendliche Aufstehen dann schwer fällt, wenn es regnet und wir uns gar nicht gerne auf den Weg machen, wenn es draußen noch dunkel ist. Außerdem fühlt man bei schlechtem Wetter den eisigen Wind auf dem Campus und der Bus ist meist so überfüllt, dass man am liebsten wieder aussteigen würde. Die Wetterbedingungen und Jahreszeit beeinflussen also unser Bild von UNIVERSITÄT. Steht man aber gleichzeitig mit allen WG-Partnern auf und macht sich gemeinsam auf den Weg, hat man ein sehr positives Bild von der Uni, es macht mit Freunden immer mehr Spaß. Trifft man dann auf dem noch so windigen Campus ein paar mehr Bekannte und geht man mit ihnen gemeinsam ins Seminar im Hauptgebäude, spielt das Wetter keine Rolle mehr. Das Bild hat sich trotz des Einflusses von äußeren Faktoren verändert. Des weiteren sind wir der Meinung, dass dem Faktor Schlaf ebenso eine große Gewichtung zukommt. Haben wir nicht genug geschlafen, fällt das Aufstehen und das Studieren an der Uni noch schwerer und ein grauer Schleier legt sich über den ganzen Tag, das Bild ändert sich erst am darauffolgenden Tag. Steckt man bis über Kopf in Arbeit wie z.B. Hausarbeiten, Nachbearbeitungen, Vorbereitungen, mündliche Prüfungen usw. können die Seminare in der Universität eine zusätzliche Belastung sein, da man sich auch noch während der Kurse konzentrieren und sein Bestes geben muss und nebenbei auch noch einen Haushalt zu führen hat. Unser eigenes Leben hat sich stark verändert, seitdem das Wort UNIVERSITÄT zu einem Mittelpunkt in unserem Leben geworden ist. Wir sind alle zu Hause ausgezogen, haben unsere Heimat verlassen und stehen nun selbstständig auf eigenen Beinen in einem völlig neuen Leben. Hat man während der Schulzeit das Wort UNIVERSITÄT gehört, hatten wir nicht die Filmsequenzen vor Augen. Heute sehen wir die Bilder von neuen Freunden, der neuen Umgebung, dem Flensburger Campus, der Bus-Linie 5, der lila-farbigen Bibliothek, der Campushalle, dem Ostseelabor usw., die sich, abhängig von vielen Einflüssen, täglich mal zum Positiven oder mal zum Negativen stark verändern.


Beitrag erstellt von Schnepi, Nummer3 und Brutzel

Panorama Strand Solitüde

Das Panoramabild des Solitüder Strand erinnert im ersten Moment wohl eher an einen Südseestrand. Die Gesteinsbrocken, die das Ufer ebnen, die Farbe des Wassers, vor allem der Blauton der Pfütze, welcher sie fast unwirklich erscheinen lässt, der helle Sand- all diese Erscheinungen würden wir nicht in solch einem Maße mit einem Strand im Norden Deutschlands verbinden. Auch der Himmel, zwischen dessen Wolken sich die Sonnenstrahlen vermuten lassen und dennoch das Nicht-Vorhandensein eines einzigen Schattens wirken zum einen, wie schon erwähnt, nicht wie Erscheinungen des Strandes Solitüde, zum anderen scheint das Gesamtbild beim Betrachten einzelner Aspekte fast unwirklich und überzogen, evtl. künstlich verändert. Auffällig ist auch, dass kein einziger Mensch auf dem Panorama zu sehen ist, was doch sehr verwunderlich ist. Hätten wir nämlich diese Gegebenheiten tatsächlich an diesem Strand, was wir fast nicht glauben können, wäre dieser doch voll mit Menschen, die sich sonnen und im Wasser vergnügen würden. Des Weitern haben wir den Eindruck, dass die Entfernungen so wie sie dargestellt sind nicht ganz stimmig sein können. Hinzu kommt, dass einige Details, wie z.B. der Spielplatz, welchen wir im Hintergrund vermuteten, nicht zu entdecken sind. Im Großen und Ganzen wirkt diese Panorama in unseren Augen einfach zu perfekt und unberührt um uns glauben zu lassen, dass es tatsächlich ein Abbild des Strandes in Solitüde ist. Vielleicht hatte jemand die Absicht diesen Strand in einem anderen Licht erscheinen zu lassen, eben wie einen Südseestrand, indem er seiner Ansicht nach unwichtige Details entfernte und wichtigere heraushob bzw. andere zusätzlich erscheinen ließ und Entfernungen veränderte oder verzehrte. Möglicherweise hatte dieser Jemand die Absicht deutlich zu machen, dass alles veränderbar ist und zwar so sehr veränderbar, dass es auf den ersten Blick kaum wieder zu erkennen ist.

Darstellung des Strandes Solitüde, so wie wir ihn kennen

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Beitrag erstellt von Schnepi, Nummer3 und Brutzel

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